
Musik
True Story Festival Bern
ONO · Bern

Musik
Die Sopranistin und Autorin Simona Ryser und der Pianist Stefan Wirth laden mit ihrem neuen Projekt „Stille Lieder“ zu einer außergewöhnlichen Erkundung der Stille ein. Das szenische Konzert verbindet Musik aus verschiedenen Epochen mit literarischen Texten zu einem dichten, sinnlichen Erlebnis. Stille kann ganz schön bedrohlich – oder tröstlich sein. In „Stille Lieder“ gehen Ryser und Wirth diesem Phänomen nach: von der unheimlichen Stille im Kopf bis hin zur Pause zwischen zwei Tönen. Die Aufführung beginnt im (Halb-)Dunkeln mit Geräuschen, mit Klopfen und Knarzen, bevor sich Musik und Text zu einer Einheit verweben. Musikalische Kontraste und literarische Impulse Das Programm bricht bewusst mit Hörgewohnheiten, indem es stilistisch gegensätzliche Werke kombiniert. So trifft die Romantik von Fanny Hensel und Robert Schumann auf die radikale Moderne von Anton Webern oder Morton Feldman. Ein zentraler Fixpunkt ist John Cages legendäres Stillestück „4’33’’“. Ergänzt wird die Musik durch zwei Prosatexte von Simona Ryser, welche die Stille physisch und philosophisch untersuchen. Audioclip
klassik · oper · lied
Simona Ryser ist eine Schweizer Sopranistin, Schriftstellerin und Hörspielregisseurin, die für ihre klassischen Gesangsauftritte und literarischen Arbeiten bekannt ist. Sie tritt unter anderem mit szenischen Konzerten wie "Stille Lieder – Szenisches Konzert zwischen Romantik und Moderne" auf.

Stefan Wirth ist ein Schweizer Pianist, Komponist, Arrangeur und Dozent.

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